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Chili


Die Chilis sind ein sehr interessantes Gewächs mit positiven Eigenschaften und sogar Heilwirkung wird ihnen zugesprochen. Chilis machen eine gute Stimmung, da der Körper körpereigene Opiate ausscheidet, diese machen zufrieden und glücklich. Die Schärfe ist nicht nur appetitanregend sondern hilft auch bei der Fettverbrennung.
Es gibt viele verschiedene Chilis mit unterschiedlichen Schärfeklassen.
Schärfeklassen nach Mark Miller:
1 bis 3 mild
4 bis 7 mittelscharf
8 bis 10 sehr scharf
Tip: bei zu viel Schärfe am besten ein Stück trockenes Brot essen oder fetthaltige Getränke wie z.B. Vollmilch, Sahne oder Kokosmilch zu sich nehmen.

Für weiter Informationen habe ich noch eine interessante Seite von einem privaten Hobby-Züchter.

Eine kleine Arten-Übersicht von Chilis, die sich bei mir bewährt haben:

  Lateinischer Name Deutscher Name Schärfe nach meinem Empfinden, besonderes 
Capsicum annuum v. Sibirischer Hauspaprika Schärfe ca. 5, aufrecht wachsende ca. 1,5 cm lange, rote Früchte
Capsicum annuum v. minimum Bonsai-Chili Schärfe ca. 7, aufrecht wachsende ca. 1 cm lange, schlanke, rote Früchte
Capsicum annuum Bolivien Rainbow   Schärfe ca. 7, ca. 3 cm lange Früchte in unterschiedlichen Reifestadien (Farben) an der Pflanze
  Capsicum annuum Thai Dragon   Schärfe ca. 7, ca. 5 cm lange, schlanke, rote Früchte
  Capsicum chinense Bhut Jolokia   Schärfe 10+++, die weltweit schärfste Chili, bewiesen!
  Capsicum chinense Habanero   Schärfe ca. 10,
  Capsicum chinense Naga Jolokia   Schärfe ca. 10+,
  Capsicum chinense Scotch Bonnet   Schärfe ca. 10,
Capsicum spec. Martinique-Chili Schärfe ca. 9, hängende, gedrungene ca. 3 bis 5 cm große rote Früchte, wärmebedürftig!

Wichtige Inhaltsstoffe: Capsaicin (Schärfe) in unterschiedlicher Konzentration, Flavonoide, Carotinoide, reich an Mineralstoffen (Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Zink) und Vitaminen (C, E, A, B) und Ballaststoffen. 100 g Chili enthalten ca. 40 kcal; 1,8 g Eiweiß; 0,6 g Fett: 1,5 g Kohlenhydrate. 

Geschmack: Je nach Sorte mild bis sehr scharf.

Verwendung in der Küche: Chilis geben vielen Gerichten einen scharfen Kick.

Hilfe für die Gesundheit: Der Stoffwechsel wird stark angeregt, wirkt antibakteriell und gegen Pilze, Darmparasiten werden abgetötet.

Kultur- und Pflegehinweis: Liebt warme und sonnige bis halbschattige Standorte. Gedeiht auf humusreichem, kalkhaltigem und nährstoffreichem Boden, feucht aber ohne Staunässe.
Die volle Schärfe erreichen die Chilis aber leider nicht in unseren mitteleuropäischen Breitengraden. Sie brauchen dafür lehmigen Boden und sehr hohe Dauertemperaturen!

Konservieren: Die Chilis trocknen und dann mahlen oder frisch mit etwas Olivenöl und je nach Geschmack mit Knoblauch zu einer Paste pürieren, einfrieren oder in ein kleines Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren. Bei mir hält sich die Paste ca. 1 Jahr, dann gibt es neue. Außerdem kann man sie gut trocknen oder auch gut in Essig einlegen.


unbekannte Chili


so schön kann Chili aussehen, eine Bolivien Rainbow Chili

Dieses stellt eine Basisinformation dar. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Der Inhalt ist kein Ersatz für medizinische Beratung und Behandlung durch einen Arzt.


01.07.2012

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