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Pfirsich


Prunis persica L. - Pfirsich

Herkunft: Es wird vermutet, dass die Heimat der Pfirsiche (Steinfrüchte) China ist und nicht wie bislang angenommen wurde, Zuchtbemühungen. Bei Ausgrabungen in China fand man versteinerte Pfirsichkerne, die nach Untersuchungen ca. 2,6 Millionen Jahre alt sein sollen und sich kaum von den heutigen Pfirsichkernen unterscheiden. In China gilt der Pfirsich als Symbol der Unsterblichkeit.
Heute liegen die Hauptanbaugebiete in China, Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich und der Türkei. 

Form, Farbe und Geschmack: Je nach Sorte besitzt die fast kugelige und mit feinem Flaum überzogene Steinfrucht einen Durchmesser von ca. 4 bis 10 cm und wiegt etwa 100 bis 150 g, mit einer teilweise ausgeprägten Längsrille, wie bei Aprikosen oder der Nektarine. Die Hautfarbe reicht von blassgrün bis gelb, teilweise auf der Sonnenseite rötlich überlaufen. Das Fruchtfleisch ist saftig, je nach Sorte blassgrün, gelblich, orange oder rot. Wenn der Pfirsich reif ist, lässt sich der Kern normalerweise ganz leicht vom Fruchtfleisch lösen und dann schmeckt er auch besonders gut.

Erntezeit:  Aus dem südlichen Mittelmeerraum kommen die ersten Pfirsiche ab Ende Mai, aus Mitteleuropa von Mitte Juli bis Ende August, die Hauptsaison endet im September, aus Importen das ganze Jahr über.

Nährwerte: In 100 g frischen Pfirsichen stecken ca. 41 Kalorien - 172 kJ.
Der frische Pfirsich enthält Provitamin A (Carotin, welches effektiv gegen Krebs schützt und Tumorbildung verhindert) , außerdem einige B-Vitamine, C und W, sowie Folsäure. Die Mineralien Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Natrium und Phosphor und natürlich reichlich Ballaststoffe. Dadurch ist er sehr gesund hilft dem Immunsystem, stärkt Haare und Nägel.

Verwendung in der Küche: Bei uns wird der Pfirsich überwiegend als frisches Obst gegessen aber auch aus Konserven. Pfirsiche werden auch sehr gerne zu Marmelade oder Gelee verarbeitet und ich liebe den Pfirsichlikör.

Varianten: Auch der Plattpfirsich (Wild-, Adelsberg-, Berg-, Saturn- oder auch Weinbergpfirsich genannt) gehört zu den Pfirsichen, werden aber zu höheren Preisen angeboten. Ebenso ist die Nektarine nicht, wie bislang angenommen wurde, eine Mischung aus Pfirsich und Pflaume, sondern eine unbehaarte Variante des Pfirsichs, mehr dazu in dieser Rubrik unter Nektarine.

Auch Gartenliebhaber können mit Pfirsichen auf ihre Kosten kommen, denn es gibt schon recht robuste Sorten, die auch nicht so groß werden und die man sogar in einem genügend großen Kübel zur Fruchtreife bringen kann. Mehr dazu habe ich hier ausführlicher beschrieben.

Der ´Hamburger Colonistenpfirsich´
mit freundlicher Genehmigung der Baumschule "Südflora"


30.12.2017 

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