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Aprikose


Prunus armeniaca - Aprikose, Marille

Herkunft: Es wird angenommen, dass die Heimat der Aprikosen Armenien ist, was auch der lateinische Name vermuten lässt, andere wiederum vermuten als Herkunft China und Japan. Bei archäologischen Ausgrabungen in Armenien fand man Aprikosenkerne aus der Kupfersteinzeit (ca. 4000 bis 2000 v. Chr.).
Heute liegt das Hauptanbaugebiet in der Türkei, doch auch in Ungarn, Griechenland, Italien, Spanien und Südfrankreich fühlen sie sich wegen der Hitze und dem sandigen Boden sehr wohl. 

Form, Farbe und Geschmack: Je nach Sorte besitzt die fast kugelige und mit feinem Flaum überzogene Steinfrucht einen Durchmesser von ca. 4 bis 8 cm mit einer ausgeprägten Längsrille, wie beim Pfirsich oder der Nektarine. Die Farbe reicht von gelb bis orangerot, teilweise auf der Sonnenseite mit karminroten Bäckchen oder Punkten. Wenn die Aprikosen reif sind, lässt sich der Kern ganz leicht vom Fruchtfleisch lösen und dann schmecken sie auch besonders gut.

Erntezeit:  Aus dem südlichen Mittelmeerraum kommen die ersten Aprikosen ab Ende Mai, aus Mitteleuropa von Mitte Juli bis Ende August, die Hauptsaison endet im September. Zwischen Dezember und März gibt die Aprikosen aus Übersee.

Nährwerte: In 100 g frischen Aprikosen stecken ca. 45 Kalorien - 204 kJ, in 100 g getrockneten Aprikosen sind es dann schon  ca. 241 kcal allerdings ist der Nährstoffgehalt fast fünfmal so hoch.
Die frische Aprikose enthält sehr viel Provitamin A (Carotin, welches effektiv gegen Krebs schützt und Tumorbildung verhindert) , außerdem die Vitamine B1, B2, B3, B4, B5, B6 sowie C und Folsäure. Die Mineralien Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Natrium und Phosphor und natürlich reichlich Ballaststoffe. Dadurch ist sie sehr gesund hilft dem Immunsystem, stärkt Haare und Nägel. Die enthaltene Salicylsäure

Verwendung in der Küche: Bei uns wird die Aprikose überwiegend als frisches Obst gegessen, da sie nicht so saftig wie z. B. ein Pfirsich ist, geht das Essen auch sauberer vonstatten aber man kann noch so viel mehr damit machen. Die Marillen sind insbesondere aus der österreichischen Küche nicht weg zu denken, ob es als unverzichtbarer Bestandteil der berühmten Sachertorte, der Marillenknödeln und dem Marillenschnaps ist. Auch hierzulande werden die Aprikosen sehr gerne zu Marmelade oder Gelee verarbeitet, im Kuchen und ich liebe den Aprikosenlikör.

Besonderes: Jedes Jahr wird in Krems an der Donau das Marillenfest gefeiert und es gibt die verschiedensten Spezialitäten rund um die Marille.


Aprikosen der Sorte ´Bergeron´

Hier habe ich einige bekannte und wohlschmeckende Sorten aufgeführt:

Sorte besonderes
Bergeron große orangerote Früchte sehr saftig und aromatisch, Ernte im August, transport- und lagerfähig
Kuresia mittelgroße orangegelbe bis rote Früchte, Ernte im August, robust und resistent gegen die Scharka-Krankheit
Ungarische Beste mittelgroße gelbrote Früchte, süß mit fruchtiger Note, Ernte im August, regenempfindlich, frosthart
von Nancy rotbackige gelbe und große Früchte, Ernte im August, ziemlich frosthart, Blüte bei Spätfrösten gefährdet
Wachauer Marille mittelgroße orange bis rote Früchte mit intensivem Aroma, Ernte im Juli

Auch Gartenliebhaber können mit Aprikosen auf ihre Kosten kommen, denn es gibt schon recht robuste Sorten, die auch nicht so groß werden und die man sogar in einem genügend großen Kübel zur Fruchtreife bringen kann. Mehr dazu kann man in der Rubrik "Garten" bei den "Pflanzen-Steckbriefen" noch ausführlicher nachlesen.


24.06.2014

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