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Drosera - Sonnentau



Blüte der Drosera filiformis

Allgemeine Infos

Herkunft: Der meist mehrjährige Sonnetau ist die zweitgrößte Gattung der fleischfressenden Pflanzen und ist fast weltweit verbreitet. Seine Hauptverbreitungsgebiete sind Australien, Südamerika und Südafrika aber auch in Europa, Kanada und Neuseeland ist er beheimatet.

Fallentyp: Charakteristisch für den Sonnentau sind die Klebefallen, das sind die mit sehr vielen Klebedrüsen (Tentakel) besetzten Blätter. Auf jedem Tentakelende sitzt ein kleiner klarer Leimtropfen, der in der Sonne glitzert und damit Insekten anlockt.

Standort: Der Sonnentau wächst in der Regel in saisonal feuchten, seltener in dauernassen Gebieten mit viel Sonne, wie z. B: in offenen Mooren, Sümpfen und Heiden aber auch an Ufern von Fließgewässern. Der Boden ist nährstoffarm und sauer, oft wächst er gemeinsam mit Torfmoosen. Alle Sonnentau-Arten brauchen zum Gedeihen sehr viel Licht, im Sommer soviel Sonne wie möglich. 

Vermehrung: Die vegetative Vermehrung findet durch oberirdische Ausläufer oder, je nach Wuchsform, durch Knollenbildung oder Brutschuppen statt, sowie durch Blatt- oder Wurzelstecklinge und Samen.

Besonderes: Sonnentau wird gerne von Blattläusen befallen. Vorsicht mit Pflanzenschutzstäbchen bzw. -mitteln, es bringt sie oft um, entweder von Hand die Läuse absammeln oder es mit Spruzit von Neudorf probieren.
Durch die Trockenlegung von Feuchtgebieten und dem Torfabbau sind die Pflanzen stark gefährdet oder teilweise sogar ausgestorben auch durch die jahrelange Dürre in Australien, vermutlich durch den Klimawandel, fallen dort viele Standorte trocken.
In vielen Teilen Europas steht daher der Sonnetau unter Naturschutz!



Hier habe ich einige Drosera Arten kurz beschrieben und sofern vorhanden, mit einem Foto versehen.
Drosera aliciae Sonnentau - nicht winterhart

Heimat: Beheimatet ist dieser rosettenbildende Sonnentau in Südafrika, vom Südwesten bis zum Osten.

Beschreibung: Drosera aliciae braucht etwas tiefere Töpfe zum gedeihen, da dieser Sonnentau eine recht lange Pfahlwurzel besitzt. Die vielblättrige Rosette kann einen Durchmesser von ca. 6 cm erreichen, das einzelne grüne Blatt wird ca. 1 cm breit und ca. 3 cm lang. Die bis zu 40 cm hoch werdenden Blütenstiele tragen zwei bis zwölf pinkfarbene Blüten. Dieser Sonnentau steht auch gerne im Sommerhalbjahr draußen und je mehr Sonne er bekommt, desto kräftiger färben sich die Tentakel rot und es bilden sich die Leimtropfen.

Nahrung: Überwiegend kleinere Fliegen, Schmetterlinge oder Libellen.

Überwinterung: Am optimalsten ist eine etwas kühlere Überwinterung bei ca. 5 bis 10°C (bei diesen Temperaturen stellt der Sonnentau sein Wachstum größtenteils ein und er braucht nicht soviel Licht), alternativ kann man sie auch wärmer halten, dann sollte man aber über eine Zusatzbeleuchtung nachdenken. Je wärmer sie im Winter stehen, desto heller sollte es sein.

Besonderes: Drosera aliciae ist sehr robust und lässt sich sehr gut auf einer sehr hellen Fensterbank pflegen. Für Anfänger ist dieser Sonnentau gut geeignet, da er auch kleine Pflegefehler schneller verzeiht.

Drosera anglica Langblättriger Sonnentau - winterhart
 
Heimat: Der auch in Mitteleuropa vorkommemnde, weltweit am weitesten verbreitete Sonnentau kommt in den temperierten Zonen der nördlichen Hemisphäre vor.

Beschreibung: Die schmalen 4 bis 10 cm langen Blätter sind mit rötlichen Tentakeln besetzt und bilden eine aufrechte Rosette. Das Wurzelsystem dient überwiegend der Verankerung, es ist nur schwach ausgeprägt und reicht nur wenige Zentimeter tief in den Boden. Der Langblättrige Sonnentau blüht im Juni und Juli mit weißen Blütenblättern.

Nahrung: Überwiegend kleinere Fliegen, Schmetterlinge oder Libellen.

Standort: Ideal für einen vollsonnigen Platz im Moorbeet.

Überwinterung: Dieser winterharte Sonnetau bildet im Herbst Überwinterungsknospen, aus denen er im Frühjahr wieder austreibt.

Besonderes: Der Langblättrige Sonnentau ist in Deutschland stark gefährdet und ist, wie alle in Deutschland vorkommenden Sonnentauarten, durch die Bundesartenschutzverordnung geschützt!

Drosera capensis Kap-Sonnentau - nicht winterhart
 

Heimat: Die Heimat des Kap-Sonnentaus ist, wie der Name schon verrät, Südafrika.

Beschreibung: Der robuste, rosettenbildende Sonnentau kann einen Durchmesser von ca. 25 cm und eine Höhe von ca. 15 cm erreichen. Auf den beweglichen, schmalen ca. 7 cm langen und 0,5 cm breiten grünen Blättern sitzen sehr viele rötliche Tentakel. Die ca. 30 cm hoch werdenden Blütenstiele tragen sechs bis zwanzig rosafarbene Blüten. Dieser Sonnentau steht auch gerne im Sommerhalbjahr draußen und je mehr Sonne er bekommt, desto kräftiger färben sich die Tentakel rot und produzieren die Leimtropfen.

Nahrung: Überwiegend kleine Fliegen, Schmetterlinge oder Libellen.

Überwinterung: Am optimalsten ist eine etwas kühlere Überwinterung bei ca. 5 bis 10°C (bei diesen Temperaturen stellt der Sonnentau sein Wachstum größtenteils ein und er braucht nicht soviel Licht), alternativ kann man sie auch wärmer halten, dann sollte man aber über eine Zusatzbeleuchtung nachdenken. Je wärmer sie im Winter stehen, desto heller sollte es sein.

Besonderes: Drosera capensis ist sehr robust und lässt sich sehr gut auf einer sehr hellen Fensterbank pflegen. Für Anfänger ist dieser Sonnentau gut geeignet, da er auch kleine Pflegefehler schneller verzeiht.

Drosera capensis ´Alba´ Weißer Kap-Sonnentau - nicht winterhart
Dieser Albino-Kap-Sonnentau ist eine Form von dem vorher genannten und gleich in der Pflege. Die hellen Tentakel färben sich selbst unter stärkster Sonne nur ganz leicht rosa, die Blüten sind weiß.
Drosera capensis ´Red´ Roter Kap-Sonnentau - nicht winterhart
Dieser Sonnentau wird bei genügend starkem Licht komplett dunkelrot, ansonsten ist die Pflege wie bei dem zuerst beschriebenen Kap-Sonnentau.
Drosera filiformis Fadenförmiger Sonnentau - winterhart

Heimat: Nördliches Nordamerika, Ostküste der USA.

Beschreibung: Die vielen fadenförmigen Blätter mit einem fast runden Querschnitt bilden eine ca. 25 cm hohe und aufrechte Rosette. Die grünen, fast stengellosen Blätter sind mit sehr vielen beweglichen rötlichen Tentakeln besetzt. Die vielen rosa Blüten sind perlenartig an dem langen Blütenstiel angeordnet und blühen nacheinander.

Nahrung: Überwiegend kleinere Fliegen, Schmetterlinge oder Libellen.

Standort: Ideal für einen vollsonnigen Platz im Moorbeet.

Überwinterung: Dieser winterharte Sonnetau bildet im Herbst Überwinterungsknospen, aus denen er im Frühjahr wieder austreibt.

Besonderes: Es gibt zwei sehr ähnlich aussehende Unterarten; Drosera filiformis spp. filiformis ist ebenso winterhart aber etwas kleiner, Drosera filiformis var. tracy stammt aus dem südlichen Nordamerika und ist mit ca. 40 cm die größte Art, ist aber hier normalerweise nicht winterfest.

 
Drosera filiformis ´California Sunset´ Kalifornischer Sonnentau - Hybrid - bedingt winterhart?
 

Heimat: Hybrid aus D. filiformis ssp. filiformis und D. filiformis ssp. tracyi.

Beschreibung: Wie vor, soll jedoch bis 30 cm hoch werden.

Nahrung: Überwiegend kleinere Fliegen, Schmetterlinge oder Libellen.

Standort: Ideal für einen vollsonnigen Platz im Moorbeet.

Überwinterung: Dieser Hybrid soll laut Thomas Carow (Fachmann) winterhart sein.

Besonderes: bei mir hat er den ersten Winter leider nicht überlebt!

Drosera intermedia Mittlerer Sonnentau - winterhart

Heimat: Der Mittlere Sonnentau besiedelt die gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel, auch im östlichen Nord- und Südamerika, sowie in Deutschland kommt er vor.

Beschreibung: Der mehrjährige Mittlere Sonnentau bildet eine bodenständige Rosette mit einer Wuchshöhe von ca. 10 cm. Die kleinen gestielten spatelförmigen Fangblätter sind mit vielen feinen rötlichen Tentakeln besetzt, die am Ende ein klebriges Sekret ausscheiden, was wie Tautropfen aussieht. Die Blütezeit ist von Juli bis August mit vielen kleinen weißen Blüten an ca. 15 cm langen Stielen. Das Wurzelsystem dient überwiegend der Verankerung, es ist nur schwach ausgeprägt und reicht nur wenige Zentimeter tief in den Boden. 

Nahrung: Mücken und kleinere Fliegen, gelegentlich auch kleine Schmetterlinge.

Standort: Ideal für einen vollsonnigen Platz im staunassen Moorbeet.

Überwinterung: Dieser winterharte Sonnetau bildet im Herbst Überwinterungsknospen, aus denen er im Frühjahr wieder austreibt.

Besonderes: Auch in Südeuropa und Südamerika kommt er vor, dort bildet er keine Überwinterungsknospen und benötigt ganzjährig warme Bedingungen.
Der Mittlere Sonnentau ist, wie alle in Deutschland vorkommenden Sonnentauarten, durch die Bundesartenschutzverordnung geschützt!

Drosera nidiformis Nestförmiger Sonnentau - nicht winterhart
 

Heimat: südliches Afrika

Beschreibung: Der mehrjährige Sonnentau bildet eine nestförmige Rosette mit einer Wuchshöhe von ca. 6 bis 8 cm. Die kleinen gestielten spatelförmigen Fangblätter sind mit vielen feinen rötlichen Tentakeln besetzt, die am Ende ein klebriges Sekret ausscheiden, was wie Tautropfen aussieht.

Nahrung: Mücken und kleinere Fliegen

Überwinterung: Optimal ist eine Überwinterung bei 10° bis 15°C auf einer sehr hellen Fensterbank, gerne mit Sonneneinstrahlung.

Standort: Im Sommerhalbjahr nach Gewöhnung gerne draußen in voller Sonne. Das Winterhalbjahr verbringt er auf der hellen Fensterbank, ansonsten eine Zusatz-Beleuchtung einplanen.

Besonderes: pinkfarbene Blüten

Drosera omissa Zwerg-Sonnnentau - nicht winterhart
 

Heimat: südwestliches Australien, sie gedeiht dort auf Sand- und Lateritböden.

Beschreibung: Der rosettenförmig wachsende Zwergsonnentau erreicht einen Durchmesser von 2 bis 3 cm und eine Höhe von 3 bis 5 Millimetern. Die kleinen gestielten umgedrehten eiförmigen Fangblätter sind mit vielen feinen Tentakeln besetzt, die am Ende ein klebriges Sekret ausscheiden, was wie Tautropfen aussieht.

Nahrung: Überwiegend kleinere Insekten.

Überwinterung: Optimal ist eine Überwinterung bei 10° bis 15°C auf einer sehr hellen Fensterbank, gerne mit Sonneneinstrahlung.

Standort: Im Sommerhalbjahr nach Gewöhnung gerne draußen in voller Sonne. Das Winterhalbjahr verbringt er auf der hellen Fensterbank, ansonsten eine Zusatz-Beleuchtung einplanen.

Besonderes: 

Drosera prolifera Sonnnentau - nicht winterhart
 

Heimat: Nordosten den Bundestaates Queensland, Australien. Die Pflanze wächst am Boden der Tropischen Wälder bei relativ wenig Licht.

Beschreibung: Die rosettenförmig wachsende Queensland Drosera besitzt nieren- bzw. herzförmige Blätter die bei wenig Sonneneinstrahlung größer werden und ebenso mit Tautropfen besetzt sind.

Nahrung: Überwiegend kleinere Insekten.

Überwinterung: Optimal ist ganzjährige Temperatur von 20 bis 25°C, mit einer Luftfeuchte von 70 bis 90% auf einer hellen Fensterbank oder in einem Terrarium.

Standort: Im Sommerhalbjahr nach Gewöhnung gerne draußen im Halbschatten. Das Winterhalbjahr verbringt er auf der hellen Fensterbank, ansonsten eine Zusatz-Beleuchtung einplanen.

Besonderes: Drosera prolifera gilt als gefährdet!

Drosera roseana Zwergsonnnetau - nicht winterhart

Heimat: Die Heimat der meisten Zwergsonnentaue ist der Südwesten Australiens.

Beschreibung: Dieser kleine Zwergsonnentau wächst buschig. Bei kräftiger Sonneneinstrahlung bekommt er eine sehr schöne rote Farbe.

Nahrung: Kleinste Fluginsekten, sowie auch Springschwänze.

Standort: Im Sommerhalbjahr nach Gewöhnung gerne draußen in voller Sonne. Das Winterhalbjahr verbringt er (ohne extra Beleuchtung) auf der hellen Fensterbank.

Überwinterung: Optimal ist eine Überwinterung bei 10° bis 15°C auf einer sehr hellen Fensterbank, gerne mit Sonneneinstrahlung. 

Besonderes: Drosera roseana ist sehr robust und lässt sich sehr gut auf einer hellen Fensterbank pflegen. Für Anfänger ist dieser Zwergsonnentau sehr gut geeignet, da er kleine Pflegefehler eher verzeiht.
Vorsicht bei Blattlausbefall, die Zwerge vertragen kaum ein Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutzstäbchen). Man könnte es mit Spruzit von Neudorf versuchen.

 
Drosera rotundifolia Rundblättriger Sonnentau - winterhart

Heimat: Der auch häufig in Deutschland vorkommemnde Sonnentau stammt aus den Hochmooren der gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel.

Beschreibung: Der mehrjährige Rundblättrige Sonnentau bildet eine bodenständige Rosette mit einer Wuchshöhe von 5 bis 15 cm. Die kleinen gestielten rundlichen Fangblätter sind mit vielen feinen rötlichen Tentakeln besetzt, die am Ende ein klebriges Sekret ausscheiden, was wie Tautropfen aussieht. Die Blütezeit ist von Juni bis August mit vielen kleinen weißen Blüten an ca. 25 cm langen Stielen. Das Wurzelsystem dient überwiegend der Verankerung, es ist nur schwach ausgeprägt und reicht nur wenige Zentimeter tief in den Boden.

Nahrung: Mücken und kleinere Fliegen, gelegentlich auch kleine Schmetterlinge.

Standort: Ideal für einen vollsonnigen Platz im Moorbeet.

Überwinterung: Dieser winterharte Sonnetau bildet im Herbst Überwinterungsknospen, aus denen er im Frühjahr wieder austreibt.

Besonderes: Der Rundblättrige Sonnentau ist, wie alle in Deutschland vorkommenden Sonnentauarten, durch die Bundesartenschutzverordnung geschützt!

 
Drosera scorpioides Zwerg-Sonnentau - nicht winterhart

Heimat: Südliches Westaustralien

Beschreibung: Dieser Sonnentau bildet eine lockere Rosette an einem Stämmchen mit aufrechten und waagrechten Blättern aus. Sie erreicht einen Durchmesser von bis zu 3,5 cm und eine Höhe bis zu 10 cm.

Nahrung: Überwiegend kleinere Insekten.

Überwinterung: Als optimaler Standort ist die ganzjährige Kultur bei Zimmertemperatur auf der Süd-Fensterbank zu empfehlen. Es genügt eine normale Zimmerluftfeuchtigkeit, die im Winter aber nicht zu weit sinken sollte.

Standort: Im Sommerhalbjahr nach Gewöhnung auch gerne draußen in voller Sonne. Das Winterhalbjahr verbringt sie auf der hellen Süd-Fensterbank, ansonsten eine Zusatz-Beleuchtung einplanen.

Besonderes: 

Drosera spatulata Sonnnentau - nicht winterhart

Heimat: Die Heimat dieses Sonnentaus ist, wie der Name schon verrät, Australien, bzw. er ist mittlerweile fast weltweit vertreten, insbesondere Neuseeland, Tasmanien, Philippinen,Neuguinea, Borneo,China, Taiwan, Korea und Japan.

Beschreibung: Der robuste, bodenständig, rosettenbildende Sonnentau kann einen Durchmesser von ca. 5 cm erreichen. Auf den spatelförmigen, schmalen ca. 7 cm langen und 0,5 cm breiten grünen Blättern sitzen sehr viele rötliche Tentakel. Die ca. 20 cm hoch werdenden Blütenstiele tragen die kleinen rosafarbenen Blüten. Dieser Sonnentau steht auch gerne im Sommerhalbjahr draußen und je mehr Sonne er bekommt, desto kräftiger färben sich die Tentakel rot und produzieren die Leimtropfen. 

Nahrung: Überwiegend kleine Fliegen, Schmetterlinge oder Libellen.

Überwinterung: Am optimalsten ist eine etwas kühlere Überwinterung bei ca. 5 bis 10°C (bei diesen Temperaturen stellt der Sonnentau sein Wachstum größtenteils ein und er braucht nicht soviel Licht), alternativ kann man sie auch wärmer halten, dann sollte man aber über eine Zusatzbeleuchtung nachdenken. Je wärmer sie im Winter stehen, desto heller sollte es sein.

Besonderes: Drosera spatulata ist schnellwachsend, sehr robust und lässt sich sehr gut auf einer sehr hellen Fensterbank pflegen. Für Anfänger ist dieser Sonnentau sehrgut geeignet, da er kleine Pflegefehler schneller verzeiht. Dieser Australische Sonnentau ist nicht ganz so lichthungrig wie D. aliciae oder D. capensis.

Drosera x Hybrida Sonnentau - Hybrid - winterhart
 

Heimat: Amerika, Naturhybrid aus D. filiformis ssp. filiformis und D. intermedia.

Beschreibung: Wie die Eltern, wird jedoch nur bis 10 cm hoch werden.

Nahrung: Überwiegend kleinere Insekten.

Standort: Ideal für einen vollsonnigen Platz im Moorbeet.

Überwinterung: Dieser Naturhybrid ist winterhart.

Besonderes: 

Drosera mannii x omissa Zwerg-Sonnentau - Hybrid - nicht winterhart

Beschreibung: Dieser kleine australische Zwergsonnentau mit ca. 2 bis 3 cm Größe ist ein Hybrid aus D. ericksoniae und D. pulchella.
Bei kräftiger Sonneneinstrahlung bekommt er eine sehr schöne rote Farbe.

Nahrung: Kleine Fliegen (Essigfliegen) und Fluginsekten, sowie auch Springschwänze.

Standort: Im Sommerhalbjahr nach Gewöhnung gerne draußen in voller Sonne. Das Winterhalbjahr verbringt er (ohne extra Beleuchtung) auf der hellen Fensterbank.

Überwinterung: Optimal ist eine Überwinterung bei 10° bis 15°C auf einer sehr hellen Fensterbank, gerne mit Sonneneinstrahlung. 

Besonderes: Dieser Zwergsonnentau ist teilweise noch unter dem vorigen Namen - Drosera ericksoniae x pulchella - im Handel. Er sehr robust und lässt sich sehr gut auf einer hellen Fensterbank pflegen. Für Anfänger ist er sehr gut geeignet, da er kleine Pflegefehler eher verzeiht.
Vorsicht bei Blattlausbefall, die Zwerge vertragen kaum ein Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutzstäbchen). Man könnte es mit Spruzit von Neudorf versuchen.

Drosera x obovata Sonnentau - winterhart

Beschreibung: Dieser kleine Sonnetau ist ein Hybrid aus Drosera anglica und Drosera rotundifolia und kommt überall vor, wo auch die Eltern wachsen.

Standort: Ideal für einen vollsonnigen Platz im Moorbeet.


20.06.2015

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