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Butter


Vor einiger Zeit habe ich im Fernsehen einen Bericht über Butter gesehen und war ganz schön überrascht, was so alles in der Butter enthalten ist, was meiner Meinung da aber gar nicht hinein gehört. Also habe ich mir überlegt, ob ich nicht einfach ein bisschen Butter selber machen kann und ob und wie die dann schmeckt. Dass das ein bisschen arbeitsaufwendig ist, wußte ich noch von meiner Oma. Doch woher sollte ich Roh- oder Vorzugsmilch herbekommen? Ich bekam die Info, dass man Butter auch aus Schlagsahne machen kann aber das hat mir bislang nicht so zugesagt, da ich gerne naturbelassenen Milch und Sahne hätte.
Tipp: In der Umgebung nach Landwirten suchen, die ihre Rinder auf Weiden halten und dort nachfragen, ob sie auch frische Milch abgeben.

Butter aus Ziegenmilch
Der Zufall wollte es, dass ich in Griechenland an ca. 1500 ml frische Ziegenmilch kam. Daraus wollte ich versuchen, Butter zu machen.
Die Milch in zwei Schüsseln gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag habe ich dann vorsichtig den Rahm abgeschöpft und ihn in einen Rührbecher gegeben. Mit dem Handmixer so lange geschlagen (ca. 30 Minuten), bis der Rahm reichlich ausflockte, die Masse in ein mit einem Baumwolltuch ausgelegtes Sieb gegeben und über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen. Am nächsten Tag die Masse vorsichtig ausdrücken und fertig war die Butter.
Auf frischem Brot ist diese Ziegenbutter eine Delikatesse!

Butter aus Kuhmilch
Nun bin ich auch an unbehandelten Naturrahm gekommen, die Masse war schon fast so fest wie geschlagen Sahne, alternativ Bio-Schlagsahne z. B.: von Edeka.
In einem Rührbecher habe ich den Naturrahm mit einer Priese Salz mit dem Handmixer so lange geschlagen, bis die Sahne ausflockte, noch einen Moment länger geschlagen (Rührzeit insgesamt ca. 10 Minuten)  und alles in ein feinmaschiges Sieb gegeben. Die sich unten im Topf sammelnde Flüssigkeit war eine lecker schmeckende Buttermilch (Molke)! Die feste Masse habe ich in vier Teile geteilt und zum Waschen in eine größere Schüssel mit Eiswasser gegeben. Die vier Teilstücke mehrfach in frischem kalten Wasser durchgeknetet, um sie von der restlichen Buttermilch zu befreien. Die Teilstücke zu Kugeln geformt, in kleinere dichtschließende Kunsstoff-Behälter gegeben. Die werden im Kühlschrank gelagert.
Das mit dem im Eiswasser kneten kann man sich auch sparen und gleich die Butter in die dichtschließenden Kunststoff-Behälter geben.
Zur Verfeinerung kann man noch Meersalz oder feingehackte Kräuter unter die Buttermasse mischen. Sehr lecker auf frischem Brot.


eine ca. 150 g schwere Butterkugel aus Naturrahm

Butter aus Mandeln
Da ich ja reichlich frische Mandeln ernten kann, habe ich mal probiert, eine Mandelbutter selber zu machen und sie schmeckt oberlecker!
Dazu sollte man ca. 350 g Mandeln (optimal ohne die braune Haut, es geht aber auch mit der Haut) im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten leicht anrösten, danach die Mandeln komplett abkühlen lassen.  Die Mandeln in einen leistungsstarken Mixer oder eine Küchenmaschine gebenund kräftig mixen, zwischendurch das entstehende Mehl vom Rand herunter schaben und dabei dem Mixer auch eine kleine Pause gönnen, so daß er nicht heiß läuft. Nach ein paar Minuten wird das Mandelöl freigesetzt, nun noch so lange weiter mixen (eventuell mit ein paar Pausen für den Mixer) bis eine butterartige Masse entstanden ist, das kann insgesamt ca. 20 Minuten dauern. Zu der nun fast fertigen Butter noch 1 Priese salz geben, nochmals gut verrühren, in ein luftdicht schließendes Glas (Marmeladenglas) füllen und im Kühlschrank lagern. Haltbar (sofern man sie nicht vorher vernascht hat) ca. 2 Wochen.
Wem es nicht cremig genug ist, kann noch etwas Kokosöl meim Mixen zu den Mandeln geben.

So wie die Mandel-Butter kann an aus jeder Nuss-Art seine Wunschbutter fertigen, wie z.B.: Erdnussbutter.
Aus Haselnüssen und etwas Kakao kann man sich seine eigene Nuss-Nougat-Creme machen.


28.05.2015

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