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Apfelbeeren / Aroniabeeren


Weitere Namen: Schwarze Eberesche, Schwarzfrüchtige Apfelbeere, Schwarze Vogelbeere

Der ca. 2 Meter großwerdende, schnittverträgliche und mehrtriebige Strauch, Aronia melanocarpa, stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika und ist daher auch bei uns frosthart.
Auch hier gibt es einige unterschiedliche Sorten, wie die von mir gepflegte 'Nero'.


Blüten der Apfelbeere

die Beeren 

Inhaltsstoffe: Den Beeren schreibt man die höchste antioxidative Wirkung zu und sie helfen daher auch beim Krebsrisiko, ebenso enthalten die Beeren antiseptische und entzündungshemmende Substanzenund auch bei oxidativem Stress sind sie hilfreich.
Die Beeren enthalten Anthocyane, viele Vitamine wie A, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12, C, E, H, K und P, Mineralien und Spurenelemente wie Calcium, Eisen, Folsäure, Jod, Kalium und Magnesium.
Der Geschmack ist eher säuerlich-herb. Die Apfelbeere ist geeignet zum Frischverzehr, zur Herstellung von Säften, Sirup, Likören, Gelees und Marmeladen.

Pflege: Die anspruchslose und krankheitsresistente Apfelbeere bevorzugt sonnige Standorte mit einem leicht sauren Boden. Pflanzt man sie in einen Kübel ist eine Mischung aus Rhododendron-Erde mit etwas Kompost und normaler Pflanzenerde zu empfehlen. Zur Überwinterung empfiehlt sich dann eine Ummantelung mit Luftpolster-Folie, das Gießen in der frostfreien Zeit nicht vergessen.
Die Blüten, die wie Apfelblüten aussehen, erscheinen im Mai und die Fruchtreife beginnt Mitte August und geht bis Ende September.

Besonderes: Nicht nur wir kennen die Vorzüge der erbsengroßen Apfelbeere, sie wird auch sehr gerne von den Vögeln gefressen (so wie bei mir im letzten Jahr). Wer also die Apfelbeere selber gerne essen möchte, sollte den Strauch im Sommer rechtzeitig mit einem Vogelschutz-Netz versehen. Bei mir wächst die Apfelbeere in einem größeren Blumenkübel unterpflanzt mit Wald-Erdbeeren.

Tipp: Mir persönlich sind die Apfelbeeren etwas zu herbe und zu fest, ich lege die abgesammelten Beeren für ca. 1 Woche in das Gefrierfach, dadurch werden die Beeren milder im Geschmack und können dann ganz normal weiter verarbeitet werden. Sie sind nach dem Auftauen nicht (wie z. B: Erdbeeren) matschig.


23.03.2014

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